König von köln. von Knallböse Satire über Arcandor

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König von köln

. Diese sind nicht nur typisch für Köln, sondern für jede deutsche Stadt. Die satirische Überzeichnung zeigt die Unerträglichkeit des Zusammenlebens, wenn die Trennschärfe zwischen Realität und Spiel verloren geht. Husmann ist übrigens ebenfalls Westfale. Schon gar nicht Alfred von Hoppenheim Ernst Stötzner : Der schwerreiche und stadtbekannte Unternehmer muss sich von einer jungen Staatsanwältin am frühen Morgen aus seinem Haus scheuchen lassen.

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Der König von Köln, TV

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Wer ihn kenne, und das tue ja hier wohl jeder, würde so nicht mit ihm umgehen. Auf diese Weise kann sich immerhin Jörg Hartmann als vermeintlicher Magier profilieren, der den Konzern quasi durch Handauflegen vor der Pleite retten soll. Vieles in Köln wird unter der Hand geregelt. Vor allem von Josef Asch Rainer Bock, r , hier mit seinem Baudezernenten Andrea di Carlo Serkan Kaya, l. Köln machte mit der Spendenaffäre um die Müllverbrennungsanlage Niehl in den 90er Jahren, der Opern-Sanierung mit ihren Planungsfehlern und dem Einsturz des Stadtarchivs durch U-Bahnarbeiten in den letzten zwei Jahrzehnten seinem Namen als Klüngel-Hochburg alle Ehre.

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Der König von Köln: Das sind die wahren Hintergründe

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Ein Baudezernat-Betriebsausflug ins Bordell zieht Stüssgen dank eines Herzinfarkts vorerst aus dem, nun ja, Verkehr, und Asch hievt Di Carlo an dessen Stelle, damit er ihm den Bau der neuen Stadtverwaltung zuschanzen kann. Nicht nur die Stunker verstehen es, Missstände zu enttarnen und Mythen zu entzaubern. Die eigentlichen Themen des Films sind: Wie funktionieren Geschäfte auf allerhöchster Ebene? Nebenbei will er sich im Dienste des Bankhauses Hoppenheim noch die Immobilien der Kaufhausketten-Erbin Valerie Dickeschanz gruselig entrückt in ihrer Puppenparallelwelt: Judith Engel einverleiben und heuert dafür den moralelastischen Manager Tom Middeldorf an mit dem präzise dosierten, richtigen Maß an Öligkeit:. Von den tausenden kleinen Rädchen, deren korrekte Bedienung eine Millionenmetropole erst funktionieren lassen, will beim Köln-Bashing ohnehin niemand was wissen. Schön sind auch die moralischen Schattierungen der Figuren, die nicht gleichmäßig engagiert in ihren sumpfigen Machenschaften wirken - manche klöppeln aktiv mit, andere lassen nur geschehen, einzelne schrecken zwischendurch zumindest noch kurz hoch. Eine Frau, die sich gern von Männern führen lässt, um Zeit zu haben, sich um ihre Käthe-Kruse-Püppchen zu kümmern: Judith Engel spielt das tieftragisch-komisch, zum Niederknien.

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Der König von Köln

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Außerhalb des Rheinlands wird man seinen Dialekt vermutlich auch als authentisch empfinden. Aufgrund der hohen Mieten machte die Kölnmesse im Jahr 2010 einen Rekord-Verlust in Höhe von 34 Millionen Euro. Profitgierig und neurotisch werden sie gezeichnet. Ein solch schmerzhafter Schlag trifft die Kölsche Seele. Und so hat der Mann mit den italienischen Wurzeln bald nicht nur keine Probleme mehr mit dem Denkmal-Schutz seines Häuschens, sondern kann sich bald auch freuen über einen schmucken Anbau fürs Kinderzimmer. Und so stand der deutsche Geldadel Schlange, um bei Esch und Oppenheim mitzumachen. Das könnte Sie auch interessieren Müßig auch der Versuch, auf die Jugendarbeit oder die jährlich weit über eineinhalb Millionen Euro Spenden für soziale Zwecke aus Reihen des Karnevals zu verweisen.

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Der König von Köln: Das sind die wahren Hintergründe

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Das aber weniger bezogen auf ihr Wesen als auf die Wirkung für den Zuschauer. Als Blaupause für übelste wirtschaftliche Machenschaften hat sich Husmann für den Film die Namen Dickeschanz, Middeldorf, Hoppenheim, Asch machen es deutlich — aber vor allem bei der Karstadt-Quelle Pleite bedient. Auf diese Weise wird das absurde System des Kölschen Klüngels durchschaut und satirisch aufgespießt, ohne vom aufrechten-Retter-Motiv verwässert zu werden. Auch Ruschmeier sollte Karriere machen. Zunehmend wird auch in einigen Komiteegesellschaften satirisch vom Leder gezogen. Ganz nüchtern, vor grauer Wand, spricht der Protagonist Josef Asch ein paar Sätze in die Kamera. Andrea di Carlo Serkan Kaya gerät mehr oder weniger unfreiwillig in eine Spirale, aus der es kein Entrinnen gibt: In der Stadt läuft praktisch nichts ohne Josef Asch Rainer Bock , dessen Geschäftsgebaren an die Praxis eines Mafiapaten erinnert.

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„Der König von Köln“: Karneval, Kölsch und Korruption

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Steinreich, exzentrisch und keine Ahnung, wohin mit dem Geld, das ist die beste Voraussetzung — und daher die menschenscheue Kaufhauserbin Valerie Dickeschanz Judith Engel wie gemalt für Aschs großen Coup. Zudem messen und werten wir die Besuche aus, um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können. Das war einer der Hauptgründe für die Pleite des Konzerns — einer der größten Wirtschaftsskandale der Nachkriegszeit. Das aber liegt auch an der Geschichte. Seine Geschäfte wickelt er bei Karnevalssitzungen ab.

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