Phylogenetische systematik. Phylogenese

Homologie (Biologie)

Phylogenetische systematik

Aus diesen Daten kann dann ein erstellt werden, der die rekonstruierten Verwandtschaftsverhältnisse darstellt. Prinzip des Kladogramms; beide Darstellungen sind hinsichtlich ihrer Aussage identisch. Die »Phylogenetische Systematik der Wirbeltiere« des Tübinger Zoologen Gerhard Mickoleit sollte ursprünglich als dritter und abschließender Teil des von Willi Hennig begründeten »Taschenbuchs der Speziellen Zoologie« erscheinen. Auf diese Weise werden Artspaltungsereignisse rekonstruiert und man erhält einen der Arten oder Artengruppen. Anstelle des Begriffs Analogie wird in der neueren Fachliteratur der umfassendere Ausdruck Homoplasie als Gegensatz zur Homologie bevorzugt. Alle höheren taxonomischen Einheiten Gruppen wie die Wirbeltiere, die Säugetiere, die Blütenpflanzen gehen dabei letztlich auch ursprünglich einmal auf einzelne Stammarten zurück, so dass für die höheren Einheiten Makroevolution kein anderes System benötigt wird als für die tieferen Mikroevolution.

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Phylogenetische Systematik

Phylogenetische systematik

Beispielsweise sind die zum Fliegen verwendeten Vorderextremitäten von Vögeln und Fledermäusen anatomisch homolog. Die Darstellung folgt methodisch der von Willi Hennig entwickelten, heute allgemein anerkannten Konsequent-Phylogenetischen Systematik. In seltenen Fällen können rückgebildete Organe wieder auftreten, etwa beim Menschen der Fortsatz des Steißbeins als Schwanz. Die traditionelle kann die baumartige Struktur der evolutionären Entwicklung nicht fassen. Für die Analyse muss selbstverständlich vorher anhand der die der Merkmale so weit wie nur möglich geklärt worden sein. In der modernen kladistischen Analyse wird dieser Schritt von einem übernommen. Nur durch den Nachweis von Synapomorphien lassen sich monophyletische Gruppen bilden.

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Phylogenese

Phylogenetische systematik

Die Biomembran ist eine sehr flexible und stabile Barriere gegen Aussen. Nicht immer lassen sich die traditionell gebräuchlichen Einteilungseinheiten der oberhalb des Ranges einer wegen der ihnen jeweils zugrundeliegenden Konzepte problemlos in eine kladistisch basierte, moderne Systematik übernehmen. Zum Beispiel ist der Beckengürtel beim Bartenwal ein Rudiment. Starke Homoplasie der analysierten Merkmale entwertet das resultierende Kladogramm, weshalb zur Homoplasie neigende Merkmale so weit wie möglich vermieden werden sollten. Um Homologien zu identifizieren werden Merkmale unter Berücksichtigung folgender Homologiekriterien beurteilt: Kriterium der Lage, Kriterium der spezifischen Qualität und Kriterium der Stetigkeit. Zur Anwendung dieses Konzeptes siehe und phylogenetische Systematik.

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Kladistik

Phylogenetische systematik

In: Zeitschrift für zoologische Systematik und Evolutionsforschung 12: 94—128. Jeder Ast ist durch ein abgeleitetes Merkmal begründet. Darüber hinaus gewährt das Buch Einblicke in den evolutiven Wandel der Organsysteme. Arbeiten dazu finden sich beim französischen Arzt um 1770 und etwas später bei Goethe 1790. Der Begriff umfasst auch die einzelner im Verlauf der Entwicklungsgeschichte von Lebewesen.

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Phylogenese

Phylogenetische systematik

Das Hauptproblem bei der kladistischen Analyse sind Rückbildungen von Merkmalen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 1997. Diese Zwischenformen führten zu der Annahme, dass jedes Säugetier während seiner Entwicklung in kurzer Zeit eine vollständige vollständige Stammesentwicklung seiner Art durchläuft. Entschlüsselung der Ordnung des Lebendigen'. Whiting, Sven Bradler, Taylor Maxwell 2003 : Loss and recovery of wings in stick insects.

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Homologie (Biologie)

Phylogenetische systematik

Die Gruppe der beispielsweise basiert auf phylogenetischer Verwandtschaft, aber trotzdem sind die Fische keine monophyletische Gruppe Fische enthalten als Nachfahren alle anderen Wirbeltiere. Zur Bestimmung der Polarität werden sogenannte Außengruppen in die Analyse mit einbezogen. Meistens ist dies Ziel eben erst bei dichotomen Verzweigungen erreicht. Sie wurde von dem deutschen in den 1950er Jahren in ihren Grundzügen umrissen und in seinem Lehrbuch Phylogenetic Systematics 1966 beschrieben. Trotz identischer innerer Struktur kann das Aussehen und die Funktion der Vordergliedmaßen bei verschiedenen Wirbeltiereklassen sehr verschieden sein, denn sie dienen dem Laufen, Graben, Fliegen, Greifen oder Schwimmen.

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Phylogenetische Systematik der Wirbeltiere (E

Phylogenetische systematik

Beispiel: Die umfassen alle tierischen Mehrzeller. Möglicherweise aussagekräftig sind dabei alle Merkmale, die bei einem Teil der analysierten vorkommen, bei einem anderen Teil nicht. Abb 4: Verteilung apomorpher und plesiomorpher Merkmale Jeder Organismus besteht also aus einem Mosaik ursprünglicher und abgeleiteter Merkmale. Ein Beispiel für Analogie sind die und die bezüglich der Tragfläche. Zudem ähnelt der Quastenflosser in der generellen Körpergestalt anderen Fischen weitaus stärker als den Landwirbeltieren, mit denen er näher verwandt ist als mit diesen.

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